Warum Emotionen Gift für deinen Körper sind!

Warum Emotionen Gift für deinen Körper sind!

Du kennst sicher die Worte Emotionen und Gefühle, trotzdem denkst du vielleicht, dass beides die gleichen Bezeichnungen sind?

Mit diesem Blog möchte ich dir aufzeigen, dass beide in sich ganz unterschiedliche Wirkungen auf deinen Körper verursachen können.

Wie Gefühle sich zeigen:
Kennst du das? Es gibt dieser eine Arbeitskollege der dich zur Weissglut bringt, nur weil er deine wirtschaftlichen Ansichten nicht teilen kann?

Oder du bist unter Kollegen, ihr sitzt in einem Kino und schaut gemeinsam einen Film auf einer Grossleinwand mit Dolby Surround an. Dieser Film zeigt Szenen die dich besonders berühren und dich ziemlich traurig stimmen, natürlich reagiert dein Körper entsprechend auf die Gefühle.

Beides sind Ereignisse die ganz normal sind in deinem Leben und dennoch können die Gefühle sich nicht frei entfalten, obwohl alle Gefühle gelebt werden wollen. Wir unterdrücken sie aus Gesellschaftszwang oder weil es nicht angebracht ist, wütend gegenüber Arbeitskollegen sich zu äussern.

Was passiert mit ungelebten Gefühlen?
Du hast fünf wesentliche Gefühle und alle davon wollen gelebt werden, darunter sind:
Wut / Trauer /Scham / Angst / Freude

Ich gehe davon aus, dass Freude eines der Gefühle ist, dass du auch vollkommen geniessen möchtest, nur es zeigt sich leider nicht allzu oft in deinem Leben. Du darfst beruhigt sein, denn alle anderen sind ebenfalls sehr wichtige und tolle Gefühle, sie alle zusammen machen dich als Menschen aus.

Wenn z. B. Gefühle nicht gelebt werden, entstehen daraus Emotionen und die Nesten sich in deinem Körper ein und wirken wie Gift. Damit beginnt die Transformation von Wut zu Hass und du nimmst diesen Hass solange ein, mit der «Hoffnung», dass dein Gegenüber daran stirbt! Jedoch das Resultat ist, du beginnst dich innerlich aufzufressen, denn der Hass wirkt wie Gift für deinen Körper. Dich gestresst, unwohl und geschwächt zu fühlen ist dabei keine Seltenheit.

Was wollen Gefühle eigentlich dir mitteilen?
Die folgende Erläuterung habe ich im Buch «Gefühle & Emotionen» entdeckt von der Autorin Vivian Dittmar, nach mir hat sie es in einfachen und ziemlich klaren Worten geschildert, was die Gefühle dir als Menschen mitteilen möchten.

Vorerst zeige ich dir die Leitsätze zu den einzelnen Gefühlen auf und anschliessend gebe ich dir Tipps, wie du die Energie-kraft der Gefühle für dich nutzen kannst!

Gefühl:                         Leitsatz: (Interpretation)

Wut       →                      Das ist falsch!
Trauer   →                     Das ist schade!
Scham   →                     Ich bin falsch!
Angst     →                     Das ist furchtbar!
Freude   →                    Das ist schön!

 

Um zu verstehen, dass jedes Gefühl auch eine starke Energie freisetzt, ist es besonders interessant zu wissen, wie du diese Energie zu deinem Vorteil nutzt.

Vorerst möchte ich dir sagen, dass ein Gefühl bei der Entstehung bis zu seinem Abklingen in der Regel zwischen 90 – 120 Sekunden andauert. Hälst du diese Zeit aus, kann die Energie-kraft für deinen Nutzen eingesetzt werden.

Wie du die Energie der Gefühle für dich einsetzt:
Es ist ganz leicht! Sobald sich das Gefühl in dir beginnt auszubreiten, denke an den Leitsatz, als Beispiel «Das ist falsch» und spüre in dir das Gefühl. Merke wo es sich gerade befindet, spüre wie es sich ausbreitet und was es mit deinem Körper macht.

Ist das überstanden, beginnst du mit den nachfolgenden Tipps, die Energie-kraft für dich einzusetzen.

Bei Wut zeigt es dir, dass die aktuelle Situation gegen einen Wert von dir verstösst und jetzt musst du für dich entscheiden, was du ändern kannst. Dabei ist zu beachten, dass du nur die Dinge ändern kannst, die du selber löst. Die Erwartung zu haben, dass sich eine Person ändert ist mit scheitern verurteilt, frage dich lieber:
«Was kann ich tun, um die Situation in Zukunft anders wahrzunehmen?» Als Beispiel kannst du deine Bedürfnisse der Person offen mitteilen oder über deine Werte sprechen, die dir wichtig sind.

Bei Trauer ist es wichtig, auch wenn es schwer fällt, loszulassen, zu akzeptieren, dass sich eine Situation, eine Lebensphase verändert. Es ist zwar schade, dass genau jetzt die Lebensphase sich verändert, jedoch ist es auch immer eine Chance, einen Entwicklungsprozess persönlich zu erreichen.

Bei Scham musst du dir im Klaren sein, dass du selbst niemals falsch bist, sondern immer die Sache, die Situation oder die Umstände dazu beitragen, dass etwas passiert ist. Du bist gut, so wie du bist, Basta! Egal ob dir der Wein im vollen Saal über dein weisses Hemd kippt, bist du als Person niemals falsch, sondern die Umstände haben dich für einen kurzen Moment abgelenkt, damit das Missgeschick passieren konnte. Lächle in dem Moment und denke daran, das Leben ist kurz genug um alles ernst zu nehmen!

Bei Angst ist es oftmals der Gedanke: «Das kenne ich nicht, das macht mir Angst!» Daher der Leitsatz «das ist furchtbar»

Hier hilft folgende Erklärung:
Dein Unterbewusstsein hat eine wichtige Aufgabe, nämlich dich vor Gefahren zu schützen. Ist es nicht so, dass unbekannte Dinge Gefahren bringen können? Daher ist es ein normaler Mechanismus und für dein Überleben sehr wichtig. Um die Angst zu verringern hilft mehr Informationen, Fakten zum ängstlichen Thema zu sammeln. Auch die mentale Einstellung hilft, indem du die Neugierde in dir weckst und das unbekannte mit anderen Augen betrachtest.

Bei Freude gibt es natürlich auch eine Lösung und besonders wertvollen Tipp von mir, nicht um es zu verlassen, sondern es tiefer in dir zu festigen. Von nun an lade ich dich ein, jedes Mal, wenn du Freude verspürst, dir sofort auf deine linke oder rechte Schulter klopfst mit dem Leitsatz «Das ist toll!». Du kannst es natürlich auch ausschmücken mit «Ach, diese Aussicht ist so toll, der weite Blick in die Berge und der wunderbare Duft der Gräser und Bäumen, es ist einfach zum geniessen» oder so ähnlich. Einzig dabei zu beachten ist, es regelmässig anzuwenden, wenn du Freude verspürst, denn diese Erlebnisse helfen dir an weniger guten Tage. Weil du es mit einem klopfen auf der Schulter verankert hast, kannst du es jederzeit wieder in einem schlechten Moment, mit einem Klaps auf deine Schulter aktivieren.

Jetzt kann ich dir nur noch viel Spass bei der Umsetzung wünschen. Hoffentlich konnte ich dir ein paar neue Erkenntnisse zu den Gefühlen und Emotionen näherbringen. Übrigens, die EFT-Anleitung kann dir dabei helfen, die Emotionen aus deinem Körper zu bringen, um wieder die Gefühle einfacher und intensiver wahrzunehmen. Hier kommst du direkt zu meinem Blogbeitrag «Was ist EFT und wie kann es mir helfen».

 

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