Wie es dir gelingt, starke Gewohnheiten zu entwickeln in nur 21-Tagen (Teil 1-3)

Herzlich Willkommen zur drei teiligen Serie, wie du in 21 Tagen starke Gewohnheiten entwickeln kannst. 

Immer wieder sehe ich Menschen, die nach ein paar Tagen ein gesetztes Ziel aufgeben wie, Sport treiben, gesundes Essen zubereiten oder pünktlich zum Wecker Ton aufzustehen. Daher entschied ich, diese Serie für dich zu erstellen, damit du inspiriert, fokussiert und achtsam deine Gewohnheiten entwickeln kannst. 

Schiebst du auch gerne deine Aufgaben auf morgen? Oder ist die Schlummer Taste an deinem Wecker interessanter als aufzustehen? Fehlt dir oft die Zeit, dich an deine Ziele zu orientieren und gleichzeitig verbringst du mehrere Stunden die Woche vor dem TV-Gerät? 

Das frustriert dich und lässt dich außerdem noch hindern, deine gesetzten Ziele zu erreichen. Eigentlich möchtest du dir beweisen, dass du es alleine  kannst, nur tust du dich schwer damit. Es ist offensichtlich, dass du vielleicht mehrere Jahre die eine Gewohnheit entwickeln wolltest und gleichzeitig ist die Ablenkung attraktiver als deine Zielsetzung.

Im Grunde genommen, sind das alles Gefühle die befriedigt werden wollen und sind daher oft als «schlechte» Gewohnheiten betitelt. Für mich kommt es nicht darauf an, wie viele schlechte Gewohnheiten du pflegst, sondern wie du deine guten Gewohnheiten verstärkst. 

Woher kommen Gewohnheiten:

Wie erwähnt, sind es Gefühle und kommen daher auch aus unserem Unterbewusstsein, das bedeutet, es ist viel mächtiger als dein Wille. Verschiedene Studien in der Wissenschaft haben bewiesen, dass Ratio = Bewusstsein ca. 5% ausmacht und Emotion = Unterbewusstsein die restlichen 95% entspricht. Als leidenschaftlicher Hypnosetherapeuten und Mindset-Entwickler weiß ich, wie die einzelnen Facetten des Unterbewusstseins funktionieren, um gezielt neue Gewohnheiten zu entwickeln. 

Starke Gewohnheiten:

Menschen haben, wie du weißt, ein paar gute Gewohnheiten wie das Zähne putzen, Kleider anziehen, Autofahren, Fahrradfahren und viele andere, denn die Gewohnheiten machen uns das Leben leichter. Stell dir einmal vor, du müsstest nach jedem Schritt neu entscheiden, ob du nun den linken Fuß leicht anhebst, beginnend mit dem Fußballen, um dann mit deVersen den Boden zu berühren, um damit den Gang vorwärts zu bringen, um gleichzeitig nochmals von vorne zu beginnen.

Alleine den Satz zu lesen ist anstrengend, nun stelle dir einmal vor, diese Gedanken wären zu jeder Uhrzeit präsent? Wie du vielleicht bemerkst, wäre es unvorstellbar, hier auch in einem Tempo voranzukommen, was dir passend wäre. Die Gewohnheiten sortieren unnötige Gedanken aus, damit du einfacher und fließender in der Welt dich bewegen kannst. 

Schlechte Gewohnheiten:

Es gibt aus systemischer Sicht keine schlechten oder gute Gewohnheiten, sondern nur passende (zu einer Situation, zu einem Kontext) oder eben unpassende. Das tolle an unpassende Gewohnheiten ist, dass du sie selbst entwickelt hast und was du einmal erschaffen hast, kannst du auch wieder so verändern, damit es wieder zu deiner Situation passt. 

Worauf du achten musst:

In meiner systemischen Arbeit konzentriere ich mich auf deine Ressourcen und deine lebenden Systeme (Link zum Blog-Beitrag: Was bedeutet systemisches Coaching?), weil unpassende Gewohnheiten einmal nützlich waren in deiner Situation und damit auch entwickelt werden durften. Wie du bestimmt erlebt hast, verändert sich dein Leben mit der Zeit und daher können plötzlich alte Gewohnheiten nicht mehr zu deiner neuen Situation passen. Daher ist es wichtig, bevor du alt Lasten loswerden möchtest, dir im Klaren wirst, was du stattdessen möchtest. Beachte, dass jedes loslassen dazu führt, dass wieder Platz für neues entsteht. 

Wenn du einmal im Klaren bist, was du nicht willst und was du stattdessen neu entwickeln möchtest, bist du bereits sehr weit gekommen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt es, sich den Gefühlen zu stellen, die in den nächsten Tagen und Wochen dich begleiten, denn du wirst tatsächlich etwas verlieren und dein inneres wird darum kämpfen, mit allen Mitteln! 

Beim zweiten Blogbeitrag erfährst du, wie ich mich auf meine Veränderung vorbereitet habe und wie du deine Muster erkennen kannst.

 

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