Wie es dir gelingt, starke Gewohnheiten zu entwickeln in nur 21-Tagen (Teil 2-3)

starke gewohnheiten

Starke Gewohnheiten:

Dir sollte nun klar sein, welche starken Gewohnheiten du entwickeln möchtest, um eine Veränderung herbeizuführen. Heute erkläre ich dir, wie du dich optimal auf den Änderungsprozess vorbereiten kannst, damit du es auch tatsächlich erreichst.

Meine Gewohnheit-Veränderung:

Im Juni 2020 stellte ich mich meiner grössten Schwäche, dem TV-Konsum! Ich setzte mir das Ziel, für einen ganzen Monat kein TV-Konsum zu konsumieren, was für mich einer der schwierigsten Disziplin war, ganz ehrlich! Denn ich bin mit TV aufgewachsen und habe meine Freizeit durch TV schauen kompensiert. Wenn ich mich gelangweilt, traurig oder müde gefühlt habe, kompensierte ich es mit dem Sofa und Serien auf der Flimmerkiste. Es brauchte sehr viel Zeit, bis ich dazu bereit war, mich dieser Schwäche zu stellen und heute weiß ich auch WARUM! Alles kommt zu seiner Zeit – ein Systemischer Ansatz! 

Meine alten Glaubenssätze:

Durch meine Kindheit, Jugendzeit und dem erwachsen werden, entwickelte ich ein paar sehr unnützliche Glaubenssätze, die jedoch zu dieser Zeit meines Lebens ziemlich passten. Erst vor kurzem merkte ich bewusst, was in mir vorging, wenn ich TV schauen wollte, nämlich: Jedes Mal, wenn ich mich ausgelaugt, müde oder irgendwie gelangweilt fühlte, bin ich auf mein Sofa gesessen und schaute willkürlich Serien mit der Annahme, dass mich dieses verhalten entspannen würde und ich dadurch Energie tanken könnte. Die Wahrheit – es machte mich noch müder!

Wie ich meine Muster erkannte:

Wie du lesen kannst, hatte ich ein paar Glaubenssätze entwickelt, die es mir nicht einfach machten, mich von der alten Gewohnheit zu lösen. Diese Sätze in mir lösten noch folgende Aussagen aus: «Ich habe keine Zeit», «Ich habe so viel zu tun» und das frustrierte mich, weil ich keine gesteckten Ziele erreichen konnte. Daher wollte ich mich der Schwäche stellen, obwohl ich damit eine Tür öffnete, die ich nur ungern öffnen wollte.  

Die Vorbereitung: “starke Gewohnheiten”

  1. Umfeld verändern: 

    Frage dich, wie dein Umfeld aussehen sollte, damit du es in den ersten Tagen leichter hast, an deiner Gewohnheit zu arbeiten. Hier können Personen, Gegenstände und Situationen entsprechend verändert werden. Wenn du z. B. weniger ungesunde Nahrungsmittel zu dir nehmen möchtest, wäre es sinnvoll, in den ersten Wochen möglichst die Fastfood-Ketten zu meiden. Damit wird dein Verlangen nicht durch äußere Faktoren gestört und es fällt dir leichter, dein Ziel zu erreichen.


  2. Neue Gewohnheiten finden:

    Frage dich, was du mit der neuen Zeit anfangen möchtest? Hier können gesunde alternativen zu deiner alten Gewohnheit kommen wie: mehr bewegen, mehr Zeit mit Freunden verbringen, Bücher lesen etc. Hier musst du dir im Klaren sein, dass durch das ändern einer Gewohnheit automatisch ein Verlust generiert, was du mit etwas neuem füllen solltest. Eine Veränderung muss Sinn machen, damit es entwickeln kann, was auch der nächste Schritt zeigt.

  3. Dein Wofür finden:

    Frage dich, welche Vorteile es dir bringt, wenn du eine neue Gewohnheit entwickelt hast? Wofür ist es gut, genau diese Gewohnheit zu verwirklichen? Wer sonst noch profitiert davon? Wie wird sich dein Leben zum positiven verändern? Zu was für einer Person wirst du dadurch? Wer wird als erster bemerken, dass du dich verändert hast? 

  4. Notfall-Koffer:

    Frage dich, wie du mit dir selbst umgehen willst, wenn alle Gefühle dich dazu reißen, die alte Gewohnheit zu behalten. Hier können alle Hilfsmittel reinkommen, die dich in der Vergangenheit wohl gestimmt haben ohne deine aktuelle Gewohnheit zu verfolgen. Achte besonders darauf, dass du etwas findest, was bei jedem Wetter möglich und vor allem selber ausführbar ist, also in anderen Worten, du dich nicht von anderen abhängig machst.

Wenn du auf diese Fragen vorbereitet bist, kannst du schon gelassener und vor allem selbstsicherer in deine Veränderung starten. Es reicht nicht, nur deine Antworten in Gedanken festzuhalten, notiere sie auf ein Blatt Papier und schreibe so wie es für dich stimmig ist. Mit dem aufschreiben deiner Gedanken, wird es zu deiner Realität!

Beim nächsten und letzten Blog-Beitrag dieser drei teiligen Serie erfährst du, womit ich am meisten zu kämpfen hatte und was mir in dieser Zeit am besten half. 

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